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"Ihr seid doch ein Tierheim! Ihr müsst mein Tier doch aufnehmen."
Gar nicht so selten erleben wir erstaunte Bürger, die sich wundern, wenn sie erfahren, dass sie keinen Anspruch auf die Abgabe eines Tieres im Tierheim haben. Viele denken, dass ein Tierheim etwas Staatliches ist und dass es sich um vernachlässigte, ausgesetzte oder gefundene Tiere kümmern muss und auch die privaten Tiere von Bürgern aufzunehmen hat.
Dem ist aber nicht so.
Diese Katze war tatsächlich im Wald mit einem Strick am Baum angebunden. Nicht am Wald, sondern im Wald - ca. 600 m von jedem Weg entfernt. Also konnte auch niemand ihr Jammern hören.
Ein Pilzsucher fand sie zufällig dort und brachte sie abends zu uns.
Sie war völlig abgemagert, wirklich klapperdürr. Laut unserer Tierärztin ist sie steinalt. Sie fürchtete schon, dass es auf's Einschläfern hinausläuft. Aber natürlich versuchen wir immer erst, ob wir das Tierchen wieder auf die Beine bekommen.
Unsere 10 Jahre alten LKW-Reifen müssen dringend ausgetauscht werden. Sie können nicht mehr ausgewuchtet werden.
Z.Zt. ist aber absolut Ebbe in der Kasse bei uns.
Kennt jemand eine Werkstatt, die uns welche sponsern würde?
Typ: 215/75 - R 17,5 - 126/124; Ganzjahresreifen mit M+S Zulassung (Winter) für Lenkachse.
Oder ist jemand so nett, uns welche zu bezahlen bzw. einen Anteil dafür zu übernehmen? Wir haben ein erstes Angebot eingeholt: 500,00 Euro incl. Anbau, Entsorgung der Altreifen etc.
Auf dem Foto sind nicht unsere Reifen. Wir haben auf die Schnelle nur kein besseres gefunden.
Ihre Behandlung zeigt nach wenigen Tagen bereits erste Wirkung.
Vielen Dank für die Hinweise zu weiteren Behandlungsmöglichkeiten, die uns erreichten. Wir werden es ausprobieren.
Erster Beitrag: Notfall Shar-Prei-Hündin Sheika
Gleich drei Schulklassen kamen hintereinander. Das heißt höchste Anspannung bei unseren Mitarbeitern, damit alles rund läuft.
Aber wenn es dann so interessierte junge Menschen sind, macht es großen Spaß.
Am beliebtesten bei den Kids ist natürlich immer das Rumtoben mit den Tieren.
Da kommen nicht nur die Kinder auf ihre Kosten, sondern auch unsere Hunde und Katzen, die hinterher "platt" sind.
Wenn Berliner einen Hund von uns adoptieren, können sie sich im ersten Jahr von der Hundesteuer befreien lassen.
Dazu müssen Adoptanten aus Berlin mit unserem Vermittlungsvertrag zum Finanzamt gehen und mit der Anmeldung des Hundes gleichzeitig die Befreiung von der Hundesteuer beantragen.
Wenn ein Finanzbeamter unser Tierheim nicht kennt, dann bitten Sie ihn, in seinem Zentralregister nachzuschauen. Dort sind wir mit allen notwendigen Unterlagen und Genehmigungen bereits gelistet.
Auch andere Städte haben Befreiungen für Tierheimhunde. Einfach mal beim Amt nachfragen.
Weiterlesen: Hundesteuerbefreiung für Hunde aus unserem Tierheim
Wir haben die Laborergebnisse: Sheika hat - wie von unserer Tierärztin vermutet - Sarcoptesräude; außerdem eine hochgradige Flohstichallergie. Wir hoffen, die eingeleitete Behandlung schlägt schnell an.
Sheika ist eine Shar-Pei-Hündin.
Sie ist ein dringender Notfall und wurde vor zwei Tagen in absolut schlechtem Zustand abgegeben. Das sieht man sogar ganz deutlich auf den Fotos.
Hauptproblem ist aber, dass sie den ganzen Tag ganz furchtbar weint und dringend ganztags engen Menschenkontakt ohne Unterbrechnung braucht.
Das Thema Zahnschmerzen bei Tieren ist uns enorm wichtig, denn viel zu oft wird nicht erkannt, wie sehr das Tier leidet.
Wieder stellten wir einen größeren Transport mit unseren Tieren zusammen - 11 Katzen und 4 Hunde - mit dem Verdacht, da könne etwas sein. Und tatsächlich: bis auf zwei Katzen, die nur Zahnstein hatten, gab es bei allen anderen Probleme.
Unser Schnüffelparcour ist eröffnet!
Schon lange wollten wir unseren Hunden eine Fläche für die Nasenarbeit anbieten, denn es ist wichtig, dass sie nicht nur Auslauf und Bewegung bekommen, sondern auch etwas zu tun für den Kopf.
In einer Ecke unseres weitläufigen Geländes haben unsere Mitarbeiter dafür über 3.000 m² hergerichtet.
Die Aktion Tagwerk veranstaltete bereits zum 15. Mal den Aktionstag „Dein Tag für Afrika“. Er stand unter dem Motto „Gemeinsam gleiche Chancen schaffen“.
Schülerinnen und Schüler gehen an diesem Tag in Firmen und helfen dort. Ihr Lohn wird von den Unternehmen dann für Schulprojekte in Afrika gespendet. Da wir selbst dringend auf Spenden angewiesen sind, war uns das natürlich nicht möglich. Die jungen Frauen kamen trotzdem zu uns. Sie legten von ihrem privaten Geld Spenden in die Afrika-Kasse.


