Aktuelles
Gleich nach unserem Aufruf brachten liebe Tierfreunde eine schöne Bademuschel und einen Pool für unsere geplante Badelandschaft.
Und eine weitere nette Tierfreundin schickte auch noch zwei nigelnagelneue stabile Pools.
Wow! Riesenfreude!!! Dankeschön an beide Spender!!!
Unsere Hunde haben schon die ersten Tests erfolgreich durchgeführt.
Nun müssen wir ganz schnell eine Einzäunung hinbekommen, damit die Hunde auch ohne Leine umhertoben können.
Wenn es jetzt wieder richtig heiß wird, werden wohl alle planschen wollen.
Deshalb nehmen wir gerne weitere Spenden entgegen, damit immer eine größere Gruppe Hunde gleichzeitig baden kann.
Kendricks Augen-OP ist sehr gut verlaufen.
Unsere Tierärztin musste viel Gewebe entfernen. Da es sich für eine einfache Verletzung um eine untypische Entwicklung und ein seltsames Aussehen gehandelt hatte, schickte sie das Gewebe ein.
In der Tat stellte sich heraus, dass sich ein Tumor darin verbarg. Aber Kendrick hatte Glück: unsere Tierärztin konnte ihn komplett entfernen und es wird alles gut verheilen.
Ganz herzlichen Dank an Herrn M.T. für die Überweisung von 40,00 Euro für Kendrick.
Paulchens Schicksal wollen wir heute stellvertretend für das der vielen anderen Tiere bei uns schildern, denn es ist ein typischer Fall:
Paulchen hatte ein ganz liebes Frauchen. Beide hatten eine sehr enge Bindung zueinander. Doch es ist nun mal so, dass nicht nur Tiere älter werden, sondern auch Menschen.
Sein Frauchen ist jetzt 73. Plötzlich ging von heute auf morgen nichts mehr. Zunächst wurde Paulchen für ein paar Monate in einer Tierarztpraxis zwischengeparkt, bis seine Besitzerin einsah, dass kein Weg zu einer besseren Gesundheit bei ihr zurückführt und sie sich trennen muss.
Vor Jahren noch an der Kette auf dem Hof - was heutzutage glücklicherweise verboten ist - lebt das Haustier Hund jetzt da, wo es hingehört: im Haus bei seiner Familie.
An unseren Vermittlungen merken wir, dass weitere Veränderungen stattfinden: der Trend geht eindeutig zum Zweit- und Dritt- ...hund.
Auch das ist eine Bereicherung für alle Beteiligten, wie Mehrhundehalter gern bestätigen werden.
Dazu hier die amüsant zu lesenden Anmerkungen der Autorin Katharina von der Leyen:
Mythen der Mehrhundehaltung
Der moderne Hund von heute wählt nach seinem Auszug aus Verlorenwasser häufig als neuen Hauptwohnsitz die Landeshauptstadt Potsdam oder gar die internationale Metropole Berlin.
Darauf muss man natürlich entsprechend vorbereitet sein. Und so reicht dem Hund von Welt natürlich nicht ein einfaches Waschen und Bürsten von unseren Tierpflegern. Da wird nach dem Profi verlangt, damit man auch einen trendigen Sommerhaarschnitt erhält.
Wir waren froh, dass Jessica Witte vom Hundesalon Teltow ihr freies Wochenende spendierte, um uns kostenlos zu unterstützen und unseren Hunden alle Wünsche zu erfüllen.
Unsere Tierpfleger sehen natürlich vor allem den praktischen Nutzen, denn bei der Hitze muss man für Erleichterung sorgen. Lesen Sie dazu auch unsere Artikel "Badelandschaft" und "20° schon lebensgefährlich?" Unsere dringende Bitte: Kinder und Tiere keinesfalls im Auto lassen - auch nicht im Schatten!
Herzlichen Dank und Grüße nach Teltow!
(Im Foto Jessica Witte in schwarz, Tierpflegerin Anja mit blauem T-Shirt.)
Wenn es richtig heiß wird, ist es für unsere Hunde unerträglich.
Wir wollen deshalb einen eingezäunten Freilauf anlegen, in dem sich verschiedene Badegelegenheiten befinden sollen.
Der Kinderpool auf dem Foto ist leider etwas instabil. Es gibt verstärkte doggy pools für Hunde. Ob uns jemand welche spendiert? Oder solche Bade-Muscheln.
Vielleicht hat jemand auch noch ungenutzte Gefäße zu Hause.
Früher gab es doch solche Holz- oder Zinkbottiche für die große Wäsche oder zum Baden. Vielleicht hat jemand noch so etwas zu stehen.
Die Kitten sind von ganz verschiedenen Würfen.
Manche Mütter hatten so gut wie keine Milch oder kümmerten sich einfach nicht um ihren Nachwuchs. Unsere Tierpfleger haben deshalb die Kleinen mit der Flasche aufgezogen. In den letzten Wochen hieß es deshalb insbesondere für unsere Tierpflegerin Gabi: Wecker stellen und nachts anfangs alle 2 Stunden, später dann alle 3 Stunden aufstehen, füttern, Bäuchlein massieren, Kot abnehmen, säubern usw. Manchmal waren die zwei Stunden dann schon um und die nächste Runde fällig.
Nun stellen Sie sich doch bloß mal vor, die Katzenmamas müssten ihre Jungen in freier Natur zur Welt bringen und aufziehen. Ohne Hilfe, ohne Pflege, ohne Futter, ohne Milch, ohne Tierarzt - grauslich.
Bitte schauen Sie nicht weg, wenn Sie trächtige Straßenkatzen sehen - oder unversorgte Junge umherstromern. Wir nehmen die Katzen auf - egal in welchem gesundheitlichen Zustand sie sind.
Mittlerweile sind wir in unserem Tierheim bei einem ständigen Bestand von 250 - 300 Tieren angekommen. Das ist eine Größenordnung, über die man sich meist keine Gedanken macht. Aber es ist extrem viel Arbeit - Tag für Tag - 365 Tage im Jahr ohne Unterbrechung.
Und das nicht nur wegen der Fütterung der Tiere, der Reinigungsarbeiten der Unterkünfte usw. Die Tiere wollen auch bespaßt werden, damit es nicht langweilig wird. Für viele ist außerdem ein spezielles Sozialisierungstraining nötig.
Die Babykatzen mussten größtenteils mit der Flasche aufgezogen werden.
Manche von den kleinen Wesen sind zart und bescheiden, andere dafür umso frecher. Der Frechste von allen ist natürlich der große rote Kater.
Alle sind so zuckersüß, dass man am liebsten den ganzen Tag bei ihnen verbringen möchte. Aber die anderen Tiere bei uns müssen ja auch zu ihrem Recht kommen.
Und alle kleinen Tiger futtern, was das Zeug hält. Am besten bewährt hat sich eine bestimmte Futtersorte. Davon kostet das 100-Gramm-Schälchen allerdings 80 Cent.
Unser Tierheimleiter hatte einen großen Futterladen in Berlin komplett mit der Sorte leergekauft und inzwischen auch schon wieder eine große Nachbestellung abgeholt. Aber es reicht alles nicht lange. Und gestern hat die nächste Mama ihre Jungen bekommen. Es wird also auch so bald keine Ende in Sicht sein.
Wer nochmal sein Herz und Portemonnaie öffnen könnte ... ? Wir sind so dankbar für jede Hilfe.


